Geheimwaffe Makros tracken?

Hallo ihr Lieben!

In diesem Blogpost soll es einmal grob um meine Ernährungsweise und Ansichten gehen, damit ihr auch wisst mit wem ihr es hier zu tun habtimg_2691

Ein scheinbar omnipräsentes Merkmal des „Fitness Lifestyle“ scheint mittlerweile das Makros tracken zu sein. Wer Wert auf Fitness und gesunde Ernährung legt, der trackt. Vorneweg: das soll keine Kritik an irgendeiner Ernährungsweise werden und ich habe den vollsten Respekt für jeden der seinen Alltag in irgendeiner Art und Weise damit strukturiert. Ich berichte hier nur aus meiner Sichtweise und das erste was ich persönlich mit dem tracken verbinde ist die Zeit mit Essstörung: Der Zwang jedes Nahrungsmittel zu verweigern bei dem man nicht wusste welcher Nährwert sich dahinter verbirgt…alles aufs Gramm genau abwiegen um ja nicht über den errechneten Bedarf von Kalorien, Fett, Kohlenhydraten und Protein zu liegen. img_9887

Für viele scheint dies ein optimales Werkzeug zu sein um Erfolge im Training oder in der Diät zu feiern aber ich für meinen Teil sehe eben auch eine Gefahr darin, eine Gefahr sich unnötigen Zwängen auszusetzen, die den gesamten Alltag einschränken und verändern können. Natürlich ist es nicht mit Disziplin zu verwechseln, aber der Übergang von kontrollierter Disziplin zu unkontrolliertem Zwang kann fließend passieren.

Ich erinnere mich noch an meine typische Zeit: nie mit der Familie zusammen essen, weil man ja nicht wusste ob die Mutter 1 oder doch 2 Esslöffel Öl zum braten genommen hat, erst Recht nicht mit Freunden ausgehen und am besten immer eine Kalorientabelle in der Handtasche mit sich führen…nur um sicher zu gehen.

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Heute kann ich glücklicherweise nur noch mit dem Kopf schütteln wenn ich daran zurückdenke. Ich tracke nicht, wenn ich etwas abwiege dann sind es meine morgendlichen Haferflocken oder wenn ich mal nach Rezept koche. Natürlich habe ich viele Nährwerte ohnehin noch im Kopf von der Zeit, in der man sich mit nichts anderem beschäftigt hat aber mittlerweile beschäftige ich mich mit Lebensmitteln weil ich meinem Körper Gutes tun will und leistungsfähig sein und bleiben will. Und dabei haben Verbote definitiv nichts mehr zu suchen. Ich sage euch: die besten Workouts habe ich an Tagen an denen ich vorher Kekse oder Kuchen auf der Arbeit genascht habe!

In den letzten Jahren habe ich nie meinen Tagesbedarf ermitteln lassen, ich achte einfach bei jeder Mahlzeit auf ein ausgewogenes Verhältnis von Nährstoffen, und das bedeutet Kohlenhydrate, Protein und Fett zu wirklich jeder Mahlzeit. Ich überschlage natürlich grob am Ende des Tages bevor ich mir noch einen Becher Eis hole aber eine genaue Kalorienanzahl könnte ich euch spontan gar nicht nennen.

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In einem weiteren Blogpost werde ich euch mal einen Tag mitnehmen und dokumentieren was bei mir am Tag so auf den Tisch kommt! Bei Fragen schreibt mir sehr gerne!

Bis zum nächsten Post und vielen Dank fürs Lesen!

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