Burritos, baby!

Hallo zusammen! Heute mal der erste Beitrag zum Thema Restaurants rund um Bonn und Köln! Sobald ich auch nur im Entferntesten von einem neuen und interessanten Restaurant hier im Raum erfahre bin ich Feuer und Flamme (und wohl vom Hörensagen ziemlich nervtötend) bis ich dieses dann auch ausprobieren kann.

So war es auch Anfang 2015 als wir beim obligatorischen Durchzappen durch die TV-Sender auf ZDF hängen geblieben sind…Da stand Christian Rach auf der Thomas-Mann-Straße in Bonn und sprach von einem neuen Konzept, welches er die nächsten Wochen begleiten wolle….Jackpot! 60min später wussten wir also vom neuen Burritorico in der Stadt! Gesagt, getan hieß es nun also ein paar Tage nach Ausstrahlung mit hungrigen Freunden den Laden aufzusuchen. Recht zentral gelegen und mit den Öffentlichen gut zu erreichen gestaltete sich die Fahrt schonmal recht unkompliziert. Unkompliziert ging es dann auch erstmal weiter.

Das Innere des Burritorico’s versprüht auf eine ganz eigene und subtile Art und Weise seinen Charme, wer Schicki Micki sucht ist hier wohl eher Fehl am Platz. Die simplen Holzmöbel und die schlicht verputzten Wänden wirken sympathisch minimalistisch und ungezwungen. Irgendwo im Internet las ich vor kurzem etwas von „schabby chick“…das trifft es hier wohl am besten.

Hat man sich erstmal einen Eindruck über die Einrichtung gemacht, so läuft man direkt auf den Thekenbereich und somit dem Essen entgegen! Das Menü springt einem gut lesbar an der Wand drapiert entgegen und somit standen wir mal wieder vor der Aufgabe auswählen zu „müssen“…wer mich von Instagram kennt der weiß, dass ich nicht der größte Freund von schnellen Entscheidungen bin, vor allem nicht solche die mein Essen betreffen 😀

Die primäre Entscheidung die es gilt zu treffen ist somit: Burrito, Quesadilla, Tacos oder doch Salat? Da der Salat direkt als erstes rausflog, musste ich mich kurz nochmal einlesen, was denn nun nochmal der Unterschied zwischen den mexikanischen Teiggerichten ist. Irgendwie scheine ich mir das auch nach dem 100. Mal nicht merken zu können.

Letzten Endes wurde die Entscheidung aber ziemlich rational getroffen: Ich hatte einen wahnsinnigen Hunger und habe einfach das Gericht bestellt, welches ich mir am größten vorgestellt habe: den Burrito! So weit, so gut! Als ersten Schritt könnt ihr hier zwischen großer und kleiner Weizentortilla entscheiden, bevor es an die Füllung geht. Zur Auswahl stehen hier neben 3 Fleischsorten (Rind, Huhn, Schwein) auch vegetarische bzw. vegane Optionen (Sojageschnetzeltes oder Grillgemüse). Ich habe bisher alle 3 Fleischsorten, als auch das Grillgemüse probiert und mit der Würze und Menge, mit der die Tortilla gefüllt werden, stimmt wirklich alles. Weder zäh, noch fettig oder trocken. Weiter geht es mit Reis, man kann zwischen Tomaten- und Korianderreis wählen, wobei ich kein Fan von Koriander bin, dementsprechend fällt die Entscheidung jedes Mal leicht. Als nächstes stehen 2 Alternativen Bohnen parat, Thymian- oder Knoblauchbohnen.

Die schwierigsten Entscheidungen sind bis hier getroffen, ab jetzt kann man sich auf Ja/Nein-Antworten beschränken. Salat? Guacamole? (ich nehme hier immer die extra Portion für 1,50) Sour creme? Käse? Tomatensalsa? Mangosalsa? Scharf? Ihr seht, das Ding wird am Ende richtig voll, sodass ich schon diverse Male innerlich gewettet habe, dass daraus kein gerollter Burrito mehr entstehen kann, aber die Mädels und Jungs vor Ort wissen was sie tun!

Und lasst mich euch sagen, das fertige Produkt ist nicht nur vom Gewicht her eine Wucht! Der Geschmack ist wirklich unvergleichlich, die Gewürze und Zutaten im Allgemeinen passen perfekt zusammen, nichts sticht penetrant heraus oder übertönt den Geschmack vom Rest. Die Soßen sind gut portioniert und alles zusammen bisher immer sehr lecker!

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Oft nehme ich mir auch einen sogenannten „naked burrito“ oder auch „burrito bowl“ mit nach Hause, dabei bekommt ihr die gesamte Füllung in eine Box ohne Weizenfladen. Macht auch wahnsinnig satt und ist zudem eine gute Alternative bei Glutenunverträglichkeit oder bestimmten Ernährungsformen.

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Und auch die Quesadillas kann ich als Snack sehr empfehlen! Dabei bekommt ihr einen kleinen mit Käse und Fleisch (oder vegetarisch) gefüllten Weizenfladen, der zusammengeklappt und kurz gebacken wird.

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Quesadillas
Preislich sind wir für 2 Personen, mit je 1 großem Burrito und jeweils extra Guacamole immer um die 19 Euro, was ich absolut vertretbar für die Menge und Qualität finde. Für mich definitiv ein Restaurant welches schnell zu meinen Favourites geworden ist!

Mittlerweile gibt es neben der Filiale in Bonn (Thomas-Mann-Straße 20) auch noch eine im schönen Köln (Aachener Straße 5).

So, soviel zum Thema Restauranttipps! Lasst mir sehr gerne ein Feedback da, ob euch der Blogpost gefällt, ob ihr allgemein an solchen Tipps interessiert seid oder ob eher weniger Interesse an so langen Berichten besteht!

So oder so erstmal vielen Dank fürs Lesen und bis bald!

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