Würziges Kokos-Curry

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe ihr hattet alle wunderschöne Feiertage mit Unmengen an gutem Essen, Wein und allgemein entspannten Stunden. Vielleicht geht es euch momentan ja so wie mir und ihr habt vor allem nach solchen Genusstagen wieder richtig Lust auf viel frisches Gemüse und nährstoffreiche Mahlzeiten. Nichts einfacher als das!

Deshalb möchte ich euch heute einen weiteren meiner Favoriten in der Herbst-Winter-Zeit vorstellen: würziges Kokos-Curry!

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Für Curry’s ist bei uns eigentlich Tobi zuständig, beim letzten Mal habe ich mich aber brav neben ihn an den Herd gestellt, beobachtet und parallel dazu meine eigene Variante in leicht abgewandelter Form gekocht. Ein Gedicht sag ich euch und vor allem super variabel in Bezug auf Würze, Schärfe und den Gemüse- und Fleischanteil.

Für meine Variante (2 gute Portionen) braucht ihr folgende Zutaten:

  • 200ml fettreduzierte Kokosmilch (Fettgehalt 5-12%)
  • 100ml Cremefine (7% Fettgehalt) oder ähnliches
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 1-2 gute Teelöffel Currypaste (gibts im Asia-Laden oder im größeren Supermarkt)
  • 1/2 Teelöffel Currypulver
  • Salz
  • 250g Hühnerbrust (oder auch Rind, Tofu, Lamm…)
  • 1/2 Kopf frischen Broccoli
  • 2 Handvoll frischer Babyspinat
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • Milch zum aufschütten (ca. 150-200ml)
  • Koksöl zum anbraten (10g)

Zu Beginn das Koksöl in einer Pfanne schön heiß werden lassen, dann den fein gehackten oder gepressten Knoblauch und die zerkleinerte Zwiebel hinzugeben. Bratet das Ganze gut an und reduziert anschließend die Hitze. Dann je nach Belieben Currypaste dazugeben. Hier lieber vorsichtig rantasten bevor die Schärfe nachher alles versaut. Alles gut vermengen, sodass sich die Paste komplett aufgelöst hat. Dann gebt ihr das restliche, gewürfelte Gemüse dazu. Oben habe ich euch meine Gemüse-Favoriten aufgelistet, da seid ihr aber total flexibel und könnt dazugeben was ihr möchtet. Süßkartoffel, Blumenkohl oder Erbsen stelle ich mir z.B. auch sehr lecker vor.

Wenn ihr das Gemüse gut untergehoben und angebraten habt, gebt die Kokosmilch, die Cremefine, das Currypulver und Salz dazu. Das Ganze dann vorsichtig vermengen und auf schwacher Hitze köcheln lassen. Auch wenn es auf den ersten Blick viel Flüssigkeit erscheint, sieht es ganz schnell anders aus. Aber genau so soll es sein. Lasst es so lange köcheln bis sich die Flüssigkeit ca. halbiert hat und das Gemüse viel Soße aufgenommen habt. Dann gebt ihr einfach nach Belieben Milch dazu, bis das Curry wieder die gewünschte Konsistenz hat. In der Zwischenzeit das Hühnchen oder das jeweilige Topping eurer Wahl parallel anbraten. Zum Schluss gebt ihr den Babyspinat unter das Curry und lasst das Ganze nochmal kurz warm werden bevor ihr es mit einer Beilage eurer Wahl anrichten könnt.

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Dazu passt natürlich ganz klassisch Reis, aber auch Quinoa, Couscous oder Kartoffeln passen super. Die gesamte Pfanne (ohne Beilagen wie Reis) hat am Ende großzügig gerechnet:

  • 802kcal
  • 38g Kohlenhydrate
  • 77g Protein
  • 34g Fett

Ich habe das Ganze wie gesagt auf zwei Portionen aufgeteilt, was locker für ein Abend- und ein Mittagessen am nächsten Tag gereicht hat!

Ich freue mich natürlich sehr über Feedback und wünsche euch an dieser Stelle schonmal einen tollen Start ins kommende Jahr, viel Motivation, Erfolg und Gesundheit! Danke fürs Lesen und Vorbeischauen!!!

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Carina sagt:

    Super Rezept. Genau sowas habe ich gesucht, da ich am 6. Jänner Gäste zum Essen bekomme und null plan hatte, was ich kochen soll. Bis jetzt…. Ich hoffe, dass Curry gelingt mir 😉

    Gefällt mir

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