Vom neuen Jahr und den guten alten Vorsätzen…

Ihr Lieben,

da ist es nun das lang ersehnte 2017. Für viele DER Neustart was Ernährung und Sport betrifft, man liest von Vorsätzen, Motivation und neuer Energie. Mehr Bewegung, weniger Fast Food, mehr für die Uni/Schule/Arbeit erledigen, mehr Zeit für sich und seine Liebsten im stressigen Alltag nehmen…. die angestrebten WUnsch-Veränderungen sind mehr als vielfältig. Was genau sich für mich im Jahr 2017 ändern soll, was ich mir vornehme und ob man das zu den typischen Vorsätzen zählen kann möchte ich euch in diesem Blogpost verraten.

  • Thema Ernährung

Habe ich Vorsätze was meine Ernährung angeht? Natürlich habe ich den Dezember im Allgemeinen, und die Feiertage im Speziellen, sehr genossen… Kekse, Raclette, Wein, Schokolade, all das stand auf meinem Ernährungsplan. Und natürlich gab es auch Abende wo ich dachte „heute hast du es übertrieben, das musst du mal wieder ein bisschen reduzieren“…aber das sind glücklicherweise nur kurzweilige Momente. Ich habe in den letzten Tagen so oft mit dem Kopf schütteln müssen. Mädchen, die auf ihren Instagram Accounts verkünden ab 2017 durchstarten zu wollen und am Tag nur noch 1200kcal zu sich nehmen wollen, die dazu aufrufen sich ihnen anzuschließen….und zahlreiche Mädels, die begeistert mitmachen wollen. Versteht mich nicht falsch, die Motivation zu Beginn eines neuen Jahres kann super genutzt werden und viel bewirken….aber doch bitte nicht auf so drastische Art und Weise. Beschäftigt euch mit Lebensmitteln, lernt über euren Körper dazu, lest Fachliteratur und keine Diätratgeber. Dann werdet ihr automatisch merken, dass ein leistungsfähiger und gesunder Körper mehr als 1200kcal am Tag benötigt. Ich für meinen Teil habe nach den Feiertagen einfach automatisch Lust auf viel frische und nahrhafte Lebensmittel. Ich hab Lust auf grüne Smoothies, viele Kerne, Saaten, Nüsse und Beeren, Obst, Gemüse und Vollkornprodukte … was natürlich Schokolade oder Chips beim Filmabend oder einen Restaurantbesuch am Wochenende nicht ausschließt. Aber im Moment hält sich die Lust danach einfach in Grenzen und dementsprechend gestaltet sich meine Ernährung.

Zur Info: Ich tracke nichts am Tag, wiege mittlerweile kaum noch Lebensmittel ab und kenne meine Makros nicht explizit. Ich versuche natürlich relativ viel Protein zu mir zu nehmen, aber ebenso gehören mittlerweile komplexe Kohlenhydrate, als auch gute Fette zu jeder meiner Mahlzeiten dazu. Und damit fahre ich soweit mehr als gut. Es gibt einfach nichts effektiveres als sich mit seiner Nahrung selber auseinanderzusetzen und selber herauszufinden was einem guttut bzw. was einem seinem Ziel näher kommen lässt. Da braucht ihr gar keine Pläne mit vorgeschriebene Grammzahlen und präziser Makroverteilung mehr (wir reden hier nicht von Bodybuilding oder Wettkampfsportlern). Und so lebt es sich meiner Meinung nach viel entspannter!

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  • Thema Training

Beim Training wird sich wohl am ehesten etwas ändern. Momentan gehe ich 5 Mal die Woche zum Sport, davon mache ich einmal reines Cardiotraining, bei den restlichen Malen beginne ich mit 20 Minuten Cardio und trainiere dann entweder Beine oder Oberkörper im Wechsel. Damit komme ich soweit gut klar, jedoch frisst es einfach zuviel Zeit und kollidiert so mit den Zeiten, die ich eigentlich fürs Studium benötigen würde. Praktischerweise wird mir da Tobi als Personal Trainer vielleicht mal einen gut zusammengeschusterten Plan erstellen, mit dem ich zwar effizient aber weniger zeitintensiv trainieren kann. Ansonsten will ich dieses Jahr definitiv mein Gewicht beim squatten steigern und allgemein mehr Technik lernen und beachten. Seit letztem Jahr Weihnachten trainiere ich viel mehr mit freien Gewichten statt nur an Geräten und will auch da definitiv noch mehr Übungen einbauen, damit die Baby Muskeln bis zum Sommer wieder etwas wachsen.

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  • Thema Studium

Wie manche von euch vielleicht schon wissen studiere ich seit Sommer 2015 „Prävention und Gesundheitspsychologie“neben dem Beruf. Dass das Ganze kein Zuckerschlecken ist muss ich ja nicht unbedingt thematisieren, aber für 2017 möchte ich definitiv meine „Lernstrategien“ überarbeiten. Das Ganze gestaltet sich pro Semester so, dass ich ca. 2 Klausuren in Köln schreibe und zu jedem anderen Modul Einsendeaufgaben, Präsentationen oder Hausarbeiten einschicke. Meine Notenspiegel ist zwar sehr gut, aber dafür lasse ich mir einfach zu lange Zeit. Natürlich trödel ich auch sehr gerne mal und habe nach 8h Arbeit und Sport einfach keinen Nerv mehr auf Laptoparbeit, aber oft stehen mir auch meine eigenen Ansprüche im Weg. Unbedingt eine 1, .. als Note stehen haben, bessere Quellen finden, sich besser ausdrücken….aber ganz ehrlich….fürs neue Jahr versuche ich da etwas gelassener zu werden und dafür schneller zu arbeiten. Je schneller die Doppelbelastung rum ist, umso besser. Dafür werde ich mich so langsam aber mal mit der Planung „danach“ beschäftigen. Was will ich noch erreichen, in welcher Branche will ich arbeiten und mit wem zusammen? Passend dazu, werde ich 2017 auch das erste Mal mit einem Kalender arbeiten und mir feste Termine bzw. Tage für Studium, Sport und Co nehmen. Da kann ich Chaot mit Sicherheit durchaus noch einiges verbessern!

  • Thema Urlaub

Ende des Jahres waren wir ja fleißig eine Bali-Rucksackreise am planen, die Reiseführer lagen schon bereit, es wurden sich Rucksäcke angeschaut und Routen geplant. Leider wird daraus mit hoher Wahrscheinlichkeit doch nichts….zumindest dieses Jahr. Dafür haben wir bereits die erste (wenn auch kurze) Reise gebucht. Im Mai geht es für Tobi und mich für 2 Tage nach Mailand….und im September steht auch schon ein Hamburgtrip mit der Familie zu den Cruisedays an. Ansonsten konzentriere ich mich für den Sommerurlaub auf Madeira….wie schön ist diese Insel bitte? Perfekt um auf eigene Faust die Gegend zu erkunden und Land und Menschen kennenzulernen. Im letzten Jahr habe ich für mich gemerkt, dass reiner Strandurlaub einfach nicht mehr das Wahre ist und ich viel lieber durch die Orte streifen möchte, Berge hoch und Täler runter und Küsten entlang wandern möchte. 10-14 Tage versuche ich auf jeden Fall im Juni oder Juli unterzubringen, auch wenn das bedeutet 2 Monate nur von Kartoffeln leben zu müssen 😀 Neben dem hektischen Alltag brauche ich einfach diese Auszeit um nicht komplett durchzudrehen, auch wenn das Studium unverschämte Monatsgebühren fordert. Aber soviel zu den Plänen, die Umsetzung folgt dann hoffentlich im Laufe des Jahres.

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So, dass soll es auch schon gewesen sein. Euch allen auf jeden Fall ein tolles, erfolgreiches und gesundes neues Jahr, ob mit oder ohne reichlich guten Vorsätzen!

Danke euch fürs Lesen und bis bald!

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