Life is grand – im Kameha Grand Bonn!

Arbeit, Uni, Haushalt, Sport, Partner, Freunde, Familie….der Alltag bietet für uns alle genug Herausforderungen, Stress und Hektik. Manchmal ist dieses „unter Strom stehen“ genau richtig, manchmal kann es sich schnell mal überfordernd anfühlen. Wie ihr vielleicht schon wisst ist es bei mir momentan der Fall, dass ich 40h in der Woche arbeite und nebenberuflich einen Bachelor-Studiengang belege, dazu kommt der Sport, Haushalt und Co. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich brauche in diesem Alltag definitiv mal die ein oder andere Auszeit. Den Ort, wo ich mir diese besonderen Zeiten sehr gerne nehme, möchte ich euch heute mal ein bisschen näher vorstellen.

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Bild: Kameha Grand Bonn

2009 wurde hier in Bonn das Kameha eröffnet, ein 5-Sterne Hotel direkt am Rhein, welches besonders durch seine außergewöhnliche Architektur und sein Design heraussticht. Ich weiß noch wie wir damals alle den Bau mitverfolgt und bestaunt haben. 2012 habe ich das Hotel dann das erste Mal, mehr durch Zufall, selber besucht. Im  „Kameha-Dome“, einem riesigen, gläsernen Saal im Zentrum des Gebäudes finden in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen und Partys statt und so lernte ich übrigens an diesem Abend nicht nur Tobi, sondern eben auch das Kameha kennen.

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Kameha Dome, Bild: Kameha Grand Bonn

 

An besagtem Abend lief ich mit großen Augen durch das Gebäude und bin seitdem ein großer Fan. Das Design ist (im Vergleich zu dem was Ich persönlich bisher gesehen habe) einmalig und es lässt einen wirklich staunen.Seitdem haben wir das Kameha zu diversen Veranstaltungen besucht, sei es zu Partys, zum Brunch oder vor kurzem zum Valentinstagsdinner! Wie schon erwähnt, haben Tobi und ich uns dort kennengelernt und dementsprechend gibt es da natürlich keinen passenderen Ort für uns 😀 Das Dinner fand in der Brasserie Next level statt, einem von 2 Restaurants im Kameha, welche man natürlich auch als Nicht-Gast besuchen kann. Die Brasserie befindet sich im Erdgeschoss neben dem Kameha Dome zum Rhein hin gerichtet. Im Obergeschoss findet man das „Yunico“, ein mit Sternen ausgezeichnetes, japanisches Restaurant, welches wir bisher aber noch nicht besucht haben.

Das Dinner-Angebot zu Valentinstag haben wir bereits 2014 das erste Mal wahrgenommen und waren begeistert, sodass wir uns dieses Jahr ebenfalls dafür entschlossen haben. Pro Paar zahlt man für das Dinner 98 Euro, dafür gibt es insgesamt 4 Gänge. Als zusätzliches Angebot gibt es die passende Weinbegleitung für 34 Euro pro Paar. Natürlich nicht die Preise wie bei der Pizzeria nebenan, aber wir sprechen hier auch von einem wirklich besonderem Erlebnis (zumindest für uns), welches man sich schließlich nicht jedes Wochenende gönnt.

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Beginnend beim Empfang ist der Service hervorzuheben. Man wird herzlich begrüßt, zu seinem Tisch gebracht und jederzeit aufmerksam vom Personal betreut. Die Brasserie zeichnet sich durch schlichte Eleganz aus und gerade bei Dinnerveranstaltungen finde ich es sehr angenehm dort zu sitzen. Auch wenn jeder Tisch belegt ist fühlt man sich nicht eingeengt oder hört jedes Wort des Nachbartisches mit. Sei es zum Brunch, oder eben zum eleganten Abenddinner, bisher haben wir uns dort jedes Mal sehr wohl gefühlt.

Gestartet hat unser Abend mit einer sehr netten Einweisung durch unseren Kellner Linus, der uns das Menü vorstellte und unsere Getränkewahl aufnahm. Bevor das eigentliche Dinner losging bekamen wir bereits einen kleinen Brotkorb, Butter, Meersalz, sowie feinen Schinken serviert. Ohne Fragen wurde dieser übrigens aufmerksam während des Dinners aufgefüllt. Ja, Brotkörbe überleben bei uns selten lange.

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Als erster Gang wurde ein Törtchen aus grünen Kräutern mit Pesto, Wildkräutersalat und einer perfekt gebratenen Garnele serviert. Auf Tobi’s Wunsch, ein vegetarisches Menü zu bekommen, wurde übrigens ohne Probleme eingegangen. Die Portionsgröße war für den Einstieg sehr gut und der Geschmack toll! An der Brasserie liebe ich die jeweilige Interpretation der Zutaten, ich habe bisher nirgends so außergewöhnlich gegessen wie dort. Alles klassisch und nicht zu exotisch, aber doch immer mit etwas geschmacklich Neuem. So auch dieses Törtchen, welches vielleicht nicht sonderlich außergewöhnlich klingt aber umso leckerer war.

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Als zweiter Gang wurde Fisch, speziell Kabeljau serviert. An Fisch esse ich normalerweise meist Lachs oder Thunfisch (Team Sushi) somit war Kabeljau etwas (fast) Neues für mich. Dazu gab es ein Limonenrisotto, grünen Spargel und eine toll abgestimmte, schaumig aufgeschlagene Sauce. Ich liebe meine Standardrezepte im Alltag, einen schönen, einfachen Salat mit Putenbrust oder ähnliches, aber gerade dann ist so ein Menü geschmacklich was wirklich Besonderes. So fein abgeschmeckt und gewürzt, sowas bekomme ich einfach nicht hin, obwohl ich selber sehr gerne in der Küche stehe und experimentiere. Da lasse ich doch lieber direkt die Fachmänner ans Werk!

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Der dritte Gang bestand aus Kalbsfilet mit Senfkruste, Kartoffel-Macadamiapüree, Frühlingslauch und einer Soßenreduktion. Bereits 2014 waren wir von dem Fleisch begeistert und dieses Jahr war es nicht anders (außer vielleicht dass der Herr komplett auf Fleisch verzichtet hat). Das Filet war so zart und auf den Punkt gebraten, dazu die Senfkruste, die kräftige Sauce und das feine Kartoffel-Nuss-Püree….es hat einfach alles gepasst. Ich esse im Alltag mittlerweile auch nicht öfters als 1-2 Mal pro Woche Fleisch aber so ein tolles, qualitativ hochwertiges Stück muss man einfach mal probiert haben. Dazu wurde uns noch eine extra Portion Püree gereicht, die wir uns natürlich fair geteilt haben.

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Abschluss unseres Dinners war ein sehr fruchtiges Dessert: es gab Himbeer-Rahm-Eis in einer kalten Melonensuppe, dazu einen kleinen Quarkknödel, Melonenkugeln und Himbeer-Crunch. Ehrlich gesagt bin ich nicht der größte Freund von Fruchteis und was Dessert betrifft eher der Typ Schokokuchen oder Creme Brulee. Aber auch hier wurde ich eines Besseren belehrt: Wenn es gut gemacht ist, dann könnte ich literweise Himbeereis und Melonensuppe löffeln. Das Eis war unglaublich cremig, die Suppe intensiv und auch hier wurde wieder toll abgeschmeckt. Den Quarkknödel erkennt man auf dem Bild leider nicht, er versteckt sich hinter dem Himbeer-Crunch. Alles in allem ein geniales Dessert und ein toller Abschluss zu einem mehr als gelungenem Dinner.

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Ihr erkennt vielleicht, das Kameha ist für mich ein Rückzugsort, wo man den Alltag mal hinter sich lassen und abschalten kann. Natürlich ist es preislich gesehen etwas hochklassiger, aber gerade weil wir nicht jedes Wochenende dort verbringen macht es das Ganze zu etwas besonderem. Vor allem ist es aber so, dass einem auch etwas geboten wird. Der Service ist aufmerksam, kann einem zu jedem Produkt, jedem Wein Auskunft geben, ist bemüht damit sich der Gast Wohl fühlt und das Design und die Atmosphäre liefern den Rest. Das Essen und die Qualität ist meiner Meinung nach perfekt und ich habe absolut nichts daran auszusetzen. Wie bereits erwähnt sind es immer wieder neue Interpretationen von klassischen Gerichten aber auf eine ganz besondere Art. Meinen Geschmack trifft die Brasserie auf jeden Fall und man wird mich bzw. uns dort mit Sicherheit des Öfteren noch antreffen.

Wo genau?

  • Brasserie Next Level im
  • Kameha Grand Bonn
  • Am Bonner Bogen 1
  • 53227 Bonn

Verratet mir doch gerne mal wie ihr euch vom stressigen Alltag erholt, was eure Rückzugsorte sind und wo es sich am besten abschalten lässt.

Vielen Dank fürs Lesen ihr Lieben!

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