London, you sexy thing!

Hallo zusammen!

Neben Sport, essen und neuen Restaurants ausprobieren ist das Reisen eine große Leidenschaft von mir, vor allem eine, wobei man alles vereinen kann! Ich liebe es in fremden Städten einfach drauf los zu laufen, Gässchen, Bauwerke und tolle Läden zu entdecken. Unser letzter Städtetrip führte uns nach London, und was soll ich sagen: I left my heart in London ❤

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Anfang Juni ging es für uns also übers Wochenende in die britische Hauptstadt. Der Hinflug ist mit knapp 1h eigentlich lachhaft und diverse Airlines bieten tolle Angebote an, leider verzögerte sich unser Abflug um ca. 5 Stunden, sodass wir statt um 06:00 morgens erst nach 11:00 gestartet sind. Der Flug selbst ist aber wie gesagt absolut unkompliziert. Wir landeten gegen Mittag in London Stansted, von wo aus wir den „Stansted Express“ Richtung Innenstadt genommen haben. Nach ca. 50 Minuten und einige Pfund ärmer kamen wir bei sonnigstem Wetter an. Mittlerweile machen wir es so, dass wir frühe Flüge buchen um den ersten Tag schon voll nutzen zu können und geben unser Gepäck dann an den Bahnhöfen ab, da die Hotel-Check-Ins ja meist erst ab 14:00 zulässig sind und so schon der halbe Tag verloren wäre. Da wir sehr viel später als erwartet angekommen sind, das Frühstück ausgefallen war und der Hunger groß führte uns unser erster Stop zu „Beany Green“, einem tollen kleinen Restaurant am Broadgate Circle. In sehr lockerer Atmosphäre gab es erstmal Matcha Latte, Cappuccino und Avocado mit pochierten Eiern auf Brot für uns mit Blick auf den lebhaften Circle mit vielen interessanten Lokalen und noch interessanteren Menschen.

Gut gestärkt ging es anschließend zu Fuß weiter, nicht nur weil das Wetter gut mit gemacht hat, sondern weil die öffentlichen Verkehrsmittel meiner Meinung nach recht teuer waren. So führte uns unser Weg direkt durch die wunderhübschen und vor allem belebten Viertel Covent Garden und Soho, in denen zu der Zeit auch noch ein Straßenfest stattfand: Eis wurde verschenkt, Liegestühle und dicke Sitzsäcke mitten auf der Straße und Bühnenprogramm. Dazu allerlei interessante Shops und Cafés. Um uns aber weiterhin erstmal einen Überblick zu verschaffen schlenderten wir weiter Richtung Picadilly Circus: Viele viele Menschen aber mir kam es absolut nicht überfüllt oder stressig vor. Irgendwie hat es an diesem Ort einfach dazugehört. Man kann dort einfach nur staunen wie viele Theater, Restaurants, Bars und Shops sich dort finden. Nicht zu vergessen einer meiner Lieblinge: der Whole Foods Markt! Immer überfüllt aber ein grandioser Laden, in dem wir eigentlich täglich waren und Naschereien (unbedingt die japanischen Mochi aus der Kühltheke probieren in den Sorten Match, Vanille und salted Carmel) oder eine Lunchboxen geholt haben.

Nach den vielen Eindrücken am Picadilly Circus haben wir uns Richtung Themse und Big Ben gemacht. Dort ging es etwas ruhiger zu und nachdem die typischen Touristen-Fotos geschossen wurden haben wir die Flussseite gewechselt und sind zum London Eye geschlendert. Ihr seht: ziemlich viel Programm für den ersten Tag aber es gab auch einfach so viel zu entdecken, dass man die Schritte gar nicht gemerkt hat die man da zurückgelegt hat 😀 Auch auf der anderen Seite der Stadt reihten sich tolle Bars, Pubs und Restaurant aneinander. Am London Eye legten wir eine kleine Pause ein, diskutierten kurz ob man die knapp 30 Euro p.P investieren soll, entschieden uns aber dagegen. In den gesamten 3 Tagen haben wir eigentlich keine typische Touristen-Attraktion gebucht, trotzdem würde ich behaupten die Zeit perfekt genutzt und die Stadt gut kennengelernt zu haben. IMG_9665

Langsam machte sich der Hunger bemerkbar und wir entschieden uns für den Griechen „The real Greek“ zum Abendessen (ok, „wir“ ist vielleicht etwas übertrieben, ich hatte die Plätze dort schon fest reserviert :D). Es gibt verschiedene Filialen innerhalb Londons aber alle haben das gleiche Konzept: eine umfangreiche Karte mit einzelnen, kleinen Gerichten (ähnlich wie die spanischen Tapas), die dann anschließend auf einer Etagere serviert werden. So gab es statt Fish & chips also Souvlaki, Pita, Tzatziki und Weißwein am ersten Abend.

Nach dem Abendessen holten wir unseren Koffer (für über 6h 12 Pfund) und fuhren zu unserem Hotel nach Croydon. Wir übernachteten im Croydon Inn, das Frühstück haben wir nicht wahrgenommen aber das Zimmer war definitiv ausreichend und auch die Zugverbindungen waren schnell und unkompliziert.

Tag zwei stand ganz im Zeichen des Camden Market. Bei erneut tollem Wetter fuhren wir ein paar Stationen von Croydon aus mit der Bahn und spazierten ab der Station Camden Town zu Fuß. Schon relativ früh füllten sich die Straßen Richtung Markt immer mehr, auf dem eigentlichen Marktgelände verteilte es sich jedoch erstaunlich gut. Von Handwerksarbeiten, Schmuck, Tüchern, Kameras über die tollsten Street Food Ständen war alles dabei.

Nach dem ersten Gang über den Markt um sich einen Überblick zu verschaffen (was gar nicht so einfach ist) sollte es definitiv etwas zu essen geben. Passend zum Frühstück fanden wir bei „the Flour station“ genau das Richtige: für mich gab es ein „Blueberry bun“, also eine Art Hefeschnecke mit Pistazien und Blaubeeren und für Tobi ganz klassisch Scones mit Marmelade und clotted cream.IMG_9022.JPGFürs erste gestärkt guckten wir uns die teils sehr schrägen Stände und Läden auf dem Markt an und genossen die Sonne. Zur Mittagszeit gab es für mich dann das wohl beste Street Food was ich bisher probiert habe: einen indischen Naan-Wrap gefüllt mit Chicken Masala, viel Käse und Soße. Das Brot wurde frisch gebacken und alles offen vor den Leuten zubereitet, ein Traum sag ich euch!

Nach den ganzen Leckereien sind wir zu Fuß den naheliegenden Kanal entlang Richtung Innenstadt spaziert. Durch den Regent’s Park, am Zoo vorbei und durch weitere tolle Straßen kamen wir dann auf der großen Shoppingmeile, der Oxford Street raus und machten kurze Zwischenstops bei Nike, Oakley und Co.

Zum Dinner ging es zurück zum allseits beliebten Picadilly Circus ins Jamie’s Italian von Jamie Oliver. Relativ müde vom langen Tag gab es dort noch einen leckeren Abschluss in Form von Knoblauchbrot, Pasta und Longdrinks. Allerdings ist das Jamie’s Italian relativ rustikal und kein Schmuckstück was die Einrichtung betrifft. Die Kellner sind nett und aufmerksam, das Essen lecker und preislich ok, wer aber hochklassige Speisen erwartet ist hier falsch. Als Dessert kann ich euch ansonsten noch das „Cinnabon“ ganz in der Nähe empfehlen, die Zimtschnecken dort sind der absolute Wahnsinn und selbst nach gefühlt 2kg Pasta musste noch eine rein.IMG_9669

Unser letzter Tag begann früh mit viel Kaffee und dem Auschecken aus dem Hotel. Unseren Koffer gaben wir wieder am Bahnhof ab, sodass wir bis zum Rückflug um 19:00 noch durch die Stadt schlendern konnten. Zum Frühstück sind wir wieder nach Covent Garden ins „21 grains“ gegangen, einem winzigen, süßen Café mit tollen Porridge-Varianten. Da es schon kein Fish & chips in den gesamten drei Tagen gab, musste es wenigstens das berühmte Porridge sein.  IMG_9104

Nach dem gemütlichen Frühstück blieben wir größtenteils in Covent Garden und Soho, schlenderten mal zum Buckingham Palace und durch diverse Einkaufspassagen, bevor es am Nachmittag schon wieder zum Flughafen und Richtung Heimat ging.

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Zusammenfassend kann ich nur sagen: ich möchte definitiv wiederkommen! Was man in drei Tagen dort alles sehen und erleben kann ist der Wahnsinn, die Menschen vor Ort sind so sympathisch, es gibt tolle Möglichkeiten die Natur auch mitten in der Stadt zu genießen oder die volle Dröhnung Großstadt am Picadilly Circus oder Trafalgar Square zu erleben. Egal ob ihr auf eigene Faust die Stadt erkunden wollt oder die typischen Attraktionen besuchen möchtet, für jeden ist etwas dabei. Auch wenn es ziemlich anstrengend ist, kann man London toll zu Fuß erkunden und spart zudem noch einiges an Geld. Natürlich gibt es auch Kombiangebote bzw. Tageskarten aber allein die Zugfahrt von der Innenstadt zum Flughafen hat uns knapp 38 Pfund (knapp 40 Euro) gekostet.IMG_9667

Ansonsten kann ich euch London als Ziel einer Städtereise absolut empfehlen, es gibt so viel zu sehen, es ist immer was los, es gibt tolle Lokale und Märkte die besucht werden wollen und die Atmosphäre ist trotz vergangener schlimmer Zwischenfälle so freundlich und offen! Ich werde in naher Zukunft definitiv weitere Besuche planen und freue mich jetzt schon weitere Dinge zu entdecken!

Habt ihr schon Erfahrungen in London gemacht? Oder was sind eure absoluten Städtehighlights für Kurztrips? Jetzt aber erstmal vielen Dank euch fürs Lesen!

Ich freue mich über Kommentare, Kritik oder Anregungen!

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