Verliebt in die Hansestadt – Hamburg in 3 Tagen!

Hallo zusammen!
Nach langen 3 Jahren haben Tobi und ich letzte Woche endlich wieder 3 Tage in der schönen Hansestadt verbracht, von denen ich euch jetzt etwas näher berichten möchte!
Wenn möglich versuchen wir Städtetrips immer auf Wochentage zu legen, leer ist es in den Großstädten ja nie, allerdings merkt man schon einen deutlichen Unterschied zu Wochenenden wie ich finde. Somit ging es für uns am vergangenen Mittwoch um 05:30 auf Richtung Hamburg.IMG_0190

Nach knapp 5h Fahrt kamen wir endlich im Hotel an. Das „Hyperion“ in der Amsinckstraße lag sehr gut gelegen, nur 10 Minuten von der Speicherstadt und Hafen City entfernt. Unser Zimmer befand sich im 8.Stock mit tollem Blick auf den Hamburger Trubel. Ein großes Bad mit Regendusche, ein riesiges Bett und insgesamt alles was man für einen Kurztrip benötigt war vorhanden. Das Hotel zählt nicht gerade zu den allergünstigen Varianten, Tobi hatte mir 2015 über Urlaubsguru ein Angebot geschenkt, sodass wir etwas sparen konnten. Regulär zahlt ihr pro Nacht ca. 120 Euro pro Doppelzimmer mit Frühstück. Und zu letzterem kann ich nur sagen: perfekt! Es gibt eine große Auswahl an frischem Brot, Brötchen und Kleingebäck, zudem mehrere Sorten Käse und Wurst, Fisch, Marmelade, Honig aus einer echten Bienenwabe…. zu den warmen Gerichten zählen Eierspeisen inklusive Omelettestation, Pancakes, Bohnen, Würstchen, Kartoffeln…. ich könnte jetzt noch länger weiter aufzählen, aber glaubt einem Vielfraß wie mir: perfekt! (Hyperion Hamburg)

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Das erste Highlight unseres kleinen Trips fand dann anschließend zum Frühstück bei Modi’s Goodies statt. Nach der Fahrt und dem einchecken waren wir ziemlich ausgehungert und ich hatte auf Instagram nur zu oft die unglaublich leckeren Frühstücksarrangements gesehen. Obwohl es ein Mittwoch war und schon knapp 11:30 war das Lokal brechend voll. Mit ganz viel Glück haben wir aber noch einen kleinen 2er Tisch erwischt und bestellten umfangreich. Für Tobi gab es das vegane Frühstück mit selbstgebackenem Nussbrot, veganen Aufstrichen aus Couscous und Gemüse und Sesam-Möhre. Dazu allerlei frisches und mariniertes Gemüse und Obst sowie eine kleine Acai-Bowl. Ich entschied mich für das Käsefrühstück und extra Rührei. Auch hier wurde mir eine eigene Platte mit viel Obst und Gemüse serviert, zudem frisches Brot und Brötchen und ein kleiner Joghurt mit unglaublich leckerem Zimt-Granola. Für alle Frühstücksliebhaber der Hotspot schlechthin. Satt und mehr als zufrieden machten wir uns wieder auf Richtung Zentrum. (Modi’s Goodies)IMG_0110

Hamburg empfinde ich allgemein als Stadt, die man sich schnell einprägen kann, deshalb machen wir bei unseren Besuchen auch alles zu Fuß. Vom Hafen bis zu den Landungsbrücken nach St. Pauli sind es z.B. nur ca. 30 Minuten und da das Wetter auf unserer Seite war sprach nichts gegen einen Fußmarsch. So wanderten wir also den Hafen entlang Richtung St. Pauli, standen bei strahlendem Sonnenschein an den Landungsbrücken und überlegten kurz eine Hafenrundfahrt zu buchen (ca. 20 Euro p.P. ) Da wir dies aber das letzte Mal schon getan haben und uns nicht festlegen wollten sparten wir lieber das Geld. Zurück ging es dann durch das Portugiesen-Viertel in dem ihr unglaublich viele Fischrestaurants und eben portugiesische Lokale vorfindet. Bei Sonnenschein kann man hier herrlich draußen sitzen, wird jedoch ab und an von Musikern mit Bitte nach Geld angesprochen. Über das Portugiesen-Viertel könnt ihr einen Abstecher auf den Michel machen, p.P. kostet der Aufgang 4 Euro und verschafft euch einen tollen Blick. Wir sind allgemein keine Fans von den typischen Touristen-Aktionen, sondern erkunden die jeweiligen Städte mit ihren Gassen, Straßen und Bauwerken lieber auf eigene Faust aber den Michel kann man sich ruhig einmal angucken.

Unsere Location fürs Abendessen war an diesem Abend das „Rock our Kitchen“ nahe der Mönckebergstraße, der zentralen Shoppingmeile Hamburgs. Wir hatten für 19:30 einen Tisch reserviert und auch hier war es trotz Wochentag ziemlich voll. Das Restaurant hat sich auf Salate und Pizza spezialisiert, allerdings in den ausgefallensten Variationen. So kann man entweder auf vorgeschlagene Kreationen zurückgreifen oder sich nach Baukasten alles selber zusammenstellen. Bei der Pizza habt ihr z.B. die Auswahl zwischen Weizen-, Dinkelvollkorn-, oder rote Beete-Teig. Neben der klassischen Tomatensauce könnt ihr weiterhin zwischen Creme fraiche, Erbsenaufstrich oder saisonal auch Kürbis wählen. Das selbe gilt für die Salate, tolle Kombinationen sind bereits vorgeschlagen. Hier stechen vor allem die Dressings ins Auge wie geräucherte Tomate oder Kartoffel-Trüffel. So gab es letztendlich für Tobi eine Vollkornpizza mit Erbsenaufstrich, Süßkartoffel, Kürbiskernen, Avocado und Käse und für mich den Superfood-Salat mit Quinoa, Beeren, Ziegenkäse, Sprossen und Kartoffel-Trüffel-Dressing. Und da wir Familie Nimmersatt sind zusätzlich eine Portion rote Beete-Pizzabrot mit Ziegenkäse-Kräuter-Dip. Auch hier eine ganz klare Empfehlung von mir! Alles was wir bestellt hatten war perfekt zubereitet und die Kombination der Zutaten war mehr als passend! Wer also mal was anderes als klassische Pizza und langweiligen Salat will sollte hier definitiv vorbeischauen und sich durch die Karte probieren! (Rock our Kitchen)IMG_0372

Unser nächster Tag startete früh mit einer ausgedehnten Shopping-Tour auf der Mönckebergstraße! Aber Vorsicht, trotz Großstadt öffnen die Geschäfte hier meist erst um 10:00. Nach einigen erfolgreichen Stunden im Zentrum entschieden wir uns Richtung St. Pauli zu spazieren, dort in der Nähe findet momentan der Hamburger Dom, eine große Kirmes, statt, die wir uns ebenfalls etwas näher angeschaut haben. Anschließend brachten wir unsere Errungenschaften erstmal zurück ins Hotel, machten uns frisch und wanderten erneut in die Speicherstadt. Dort findet ihr zurzeit das Duckstein-Festival vor, viele tolle Essens-und Getränkestände laden hier direkt am Wasser dazu ein ein Bier oder Weinchen zu trinken. IMG_0367

Einen Tisch fürs Abendessen hatten wir erst „spät“ für 20:45 bekommen, so dass wir vorher noch Zeit für einen Drink in der Boilerman Bar hatten. Ein absoluter Glücksgriff wie sich herausstellte: entspannte Ledersessel, aufmerksames Personal und die Dinks sind der Hammer. Wir entschieden uns für Gin Tonic und einen Martini-Aperitif und ließen einfach die lässige Atmosphäre auf uns wirken. (Boilerman Bar Altes Hafenamt)

Direkt nebenan befand sich unsere Wahl zum Dinner: das Neni. Erst morgens hatten wir von dem Restaurant bei unserer morgendlichen Wanderung erfahren und reservierten direkt. Um es kurz zu fassen: wir sind sowas von herausgekugelt! Das Neni muss man definitiv erlebt haben. Die Küche würde ich als orientalisch beschreiben, es gibt eine tolle Auswahl an verschiedenen Mezze, wie verschiedene Arten Hummus mit frischem Pita, Falafel, gebackene Aubergine und Süßkartoffel, Baba Ganoush usw. Aber auch tolle Hauptgerichte. Wir entschieden uns also für verschiedene „kleine“ Vorspeisen, sowie ein Hauptgericht für Tobi. Zuerst gab es aufs Haus frisches Bauernbrot mit orientalisch gewürztem Joghurt und Oliven. Die Zubereitung des Essens konnten wir in der offenen Küche direkt beobachten. Leider konnte ich in der relativ dunklen Location keine guten Bilder machen aber das Essen auf Etageren serviert war wirklich ein toller Anblick… vom Geschmack ganz zu schweigen. Wir beide waren absolut begeistert, alles perfekt abgestimmt und gewürzt mit dem gewissen Etwas, tolle und frische Zutaten, was man auch schmeckt und mehr als ausreichende Portionen. Dazu eine wunderschöne Einrichtung. Wenn wir im September erneut nach Hamburg reisen werden wir dort definitiv wieder einen Abend verbringen! (Neni Hamburg)

Unser letzter Tag sollte etwas kürzer werden, aber nicht weniger gefüllt. Wir entschieden uns zuerst für einen Spaziergang durch das St. Georg Viertel, ein lebhaftes und mit allerlei Cafés, Läden und Restaurants gefülltes Viertel. Hier kann man definitiv ein paar nette Stunden verbringen. Zum Abschluss machten wir erneut Halt im Hafen, ich liebe es dort die Schiffe zu beobachten, sei es ein anlegendes Kreuzfahrtschiff oder die überdimensionalen Tanker. Schaut vor eurem Trip auf jeden Fall mal online nach ob bzw. welche Schiffe im Hafen liegen. Die Queen Mary 2 dort liegen zu sehen war 2014 wirklich atemberaubend! IMG_9844.JPG

Hamburg ist für mich definitiv eine meiner Lieblingsstädte für Reisen, man fühlt sich hier innerhalb kurzer Zeit heimisch und hat vielfältige Möglichkeiten, egal ob ihr Hafenrundfahrten und Ausflüge in die Umgebung machen wollt oder einfach selber drauflos laufen möchtet. Ich freue mich wirklich sehr auf unseren nächsten Besuch zu den Cruise Days im September. IMG_0368Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Post ein paar Anregungen und Tipps für eure Reise geben und freue mich natürlich selber auch immer über Tipps und Anregungen!

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