Hansestadt reloaded – Hamburg 2.0

Ihr Lieben!
Der letzte Trip nach Hamburg ist noch keine 2 Monate her, da hieß es schon wieder nichts wie ab in die Hansestadt! Vom 08-10. September ging es für uns erneut in den Norden, diesmal nicht nur zu zweit sondern mit der Familie zu den Cruise Days.  In den drei Tagen Aufenthalt haben wir natürlich wieder viel erlebt, getestet und für uns neue Sehenswürdigkeiten besucht von denen ich euch jetzt berichten möchte. Meinen Post zu unserem letzten Trip findet ihr bei Interesse übrigens hierIMG_1687

  • Die Unterkunft

Den ersten Unterschied gab es dieses Mal schon bei der Unterkunft. Wir buchten kein Hotel sondern zum ersten Mal ein Appartement über AirBnB für uns 5 Personen. Das Ganze passierte schon unkompliziert letztes Jahr, sodass wir uns darum schonmal nicht mehr kümmern mussten. Unsere Unterkunft lag in Eimsbüttel, einem sehr hübschen und lebhaften Viertel. Bäcker, Supermärkte, Restaurants, Cafés, alles innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen. Auch Bahnstationen lagen fußläufig zu erreichen ganz in der Nähe und bis zum Hauptbahnhof waren es ca. 10Minuten mit der Linie U2. Mein Tipp: Wer ebenfalls nicht ganz im Zentrum wohnt und mit mehreren Personen unterwegs ist, der sollte sich die 9 Uhr-Gruppenkarte holen (bis zu 5 Personen können bis zum nächsten Tag 06:00 für 11,80 Euro beliebig oft fahren). So waren wir also immer fix im Zentrum, die Bahnen Richtung Hbf fahren alle paar Minuten.

  • Die Hamburg Cruise days

Bei den Cruise Days handelt es sich um ein Event im Hamburger Hafen, genauer gesagt um das größte Kreuzfahrt-Event weltweit. Alle 2 Jahre kommen hierzu einige große und bekannte Schiffe zusammen, liegen zum Bestaunen im Hafen um dann Samstag Abend im Rahmen einer großen Parade unter Feuerwerk auszulaufen. Dieses Jahr waren es insgesamt 9 große Kreuzfahrtschiffe, darunter die Mein Schiff 3, die Aida Prima, die MS Europa 2 sowie die größte im Bunde, die MSC Preziosa. Dazu erstrecken sich an Land von der Hafen City bis zu den Landungsbrücken diverse kulinarische Stände, Bühnen aber auch Informationsstände zu den Redereien für Kreuzfahrtfans. Dazu kommt der blau beleuchtete „Blue Port“: von der Speicherstadt, über die Elbphilharmonie und den Schiffen selber ist hier alles in ein dunkles Blau getaucht und schafft so eine einzigartige Atmosphäre. Genug Grund die Hansestadt erneut für ein Wochenende zu besuchen!

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  • Tag 1

Nach 5h Fahrt bezogen wir Freitags gegen 15:00 erstmal unser Appartement und machten uns kurz frisch bevor es direkt in den Hafen bzw. die Hafencity ging. Die Cruise Days boten Freitag bis Sonntag an mehreren Standorten Programm, sodass ein Überblick nicht schaden konnte. So zogen wir also los, dick eingepackt in Regenjacken und mit Schirmen bewaffnet. Wie erwartet waren die Bühnen und Stände Freitag Abend wie leer gefegt, wir schlenderten trotzdem einmal durch die Speicherstadt und Hafencity. An der Elbphilharmonie wollten wir eigentlich nur kurz vorbei, entdeckten dann aber, dass der Eintritt auf die Plaza, die Aussichtsplattform, umsonst war. Also nichts wie hoch und den Hafen einmal aus einigen Höhenmetern betrachten. Das Ticket gilt für jeweils 1h, sodass man oben angekommen genug Zeit hat sich einmal rundum alles anzuschauen. Vom Regen ziemlich durchweicht ging es anschließend zum Abendessen ins Prego, welches ziemlich zentral nahe der großen Shoppingmeile (Mönckebergstraße) liegt. Dort gab es dann für mich und Tobi eine große Antipasti-Variation sowie leckere und ausgefallene Pasta, also genau das Richtige nach einem kalten Tag. Zu fünft und mit Vorspeisen und mehreren Getränken kamen wir schlussendlich auf 116 Euro, was ich im Schnitt total gerechtfertigt finde. Nach dem Abendessen entschieden wir uns dann aber relativ schnell gegen das Feuerwerk um 22:15, das Wetter war einfach zu ungemütlich und wir freuten uns ohnehin mehr auf die Schiffsparade am Samstagabend.

  • Tag 2

Der zweite Tag startete mit einem kleinen Einkauf bei Edeka und einer Bäckerei, einem großen Frühstück und kurzer Planung des Tages. Das Wetter war leider immer noch richtig mies, sodass wir uns primär auf Indoor-Aktivitäten konzentrierten. In die engere Wahl kamen das Hamburg Dungeon sowie das Miniaturwunderland. Und hier ist es wirklich nicht übertrieben vorher online Tickets zu kaufen. Entweder hat man hier einen guten Preisvorteil oder aber man spart sich sehr viel Zeit. Für das Miniaturwunderland hätte man z.B. laut Homepage an der Kasse 150 Minuten auf Tickets warten müssen, sodass wir nur noch für 18:30 Tickets vorbestellen konnten. Dementsprechend gab es einiges an Zeit die bis dahin gefüllt werden musste. Wir machten uns erneut auf in die Hafencity, um die Mein Schiff 3 zu bewundern. Bei unserem ersten Hamburgbesuch 2015 lag die Queen Mary 2 in Hamburg, bis heute war das definitiv eines der imposantesten Dinge überhaupt. Die Mein Schiff war aber ebenfalls sehr schön anzusehen und machte Lust auf die am Abend folgende Parade.IMG_1661

Ein kurzer Zwischenstop bei der Nordcoast Coffee Roastery und ein Cappuccino to go später (absolute Empfehlung für Kaffeesuchtis wie mich) ging es Richtung Landungsbrücken zum alten Elbtunnel….irgendwie hatten wir den bei unseren letzten Besuchen nie auf dem Schirm und so ging es einige Etagen in die Tiefe und unter der Elbe hindurch. Von der anderen Elbseite hat man nochmal einen ganz anderen Blick auf die Stadt und die dort liegenden Schiffe und der Weg durch den Tunnel war trotz einiger Menschen dort unten angenehm. Wer die vielen Treppen runter bzw. anschließend hoch nicht zu Fuß zurücklegen möchte, kann hier auch mit dem Aufzug fahren.IMG_1735

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Zum späten Mittag teilten wir uns auf und Tobi und Ich verbrachten den Nachmittag in der Innenstadt in der Europa-Passage (unbedingt die Quarkerei besuchen und Frozen Quark verputzen! Meine Topping-Favoriten: Cookie Dough, Rafaello-Creme und Butterkeks-Schoko-Creme) und auf den Magellan-Terassen in der Speicherstadt, wo zu spanischer Musik Wein und Tapas angeboten wurden. Und pünktlich zu unserer kleinen Auszeit kam tatsächlich die Sonne heraus und blieb auch. Vor dem Miniatur-Wunderland besuchten wir noch unseren Liebling, die Boilerman Bar, die wir vor 2 Monaten kennen und lieben gelernt haben. Unglaublich leckere Longdrinks mit 1a Qualität, das Personal ist kompetent und freundlich und die Location einfach nur gemütlich und einladend.

Anschließend stand also das Miniaturwunderland auf dem Programm. Um es kurz zu fassen: mein Fall war es nicht. Natürlich sind die Miniaturlandschaften wahnsinnig detailliert gestaltet aber ich konnte mich nach kurzer Zeit nicht mehr dafür begeistern.

Ich wollte am ehesten den Trubel draußen im Hafen beobachten und nicht vor Miniaturen stehen. Gegen 20:00 Uhr ging es dann aber als letzte Station ans Wasser zwischen Hafencity und den Landungsbrücken (Höhe Baumwall). Dort lag bereits die Aida Prima, die optisch einiges her machte. Wir holten uns jeder etwas zu essen während sich die Schiffe langsam formierten. Um 21:15 Uhr ging die Parade, angeführt von der Aida, unter Feuerwerk los. Die riesigen Schiffe und die jubelnden Menschen darauf zu sehen war definitiv ein Erlebnis, Fotos können das eigentlich gar nicht so festhalten.

Nach über 30.000 Schritten ging es für uns alle nach der Parade nur noch ins Appartement und ins Bett da es am nächsten Morgen nach dem Frühstück schon wieder heimwärts ging. Gefrühstückt wurde Sonntags im Café Osterdeich in Eimsbüttel, dem Lokal unserer „Vermieter“. Ein sehr liebevoll geführtes und gemütliches kleines Café mit tollen Frühstücksvarianten.IMG_1647.JPG Ihr seht: egal ob zum ersten oder bereits zum erneuten Mal, Hamburg hat einfach immer was zu bieten. Mittlerweile haben wir feste Favoriten aber probieren jedes mal auch neue Lokale und Aktivitäten aus und sind damit noch lange nicht fertig. Natürlich ist Hamburg bei gutem Wetter nochmal schöner aber selbst bei schlechtem Wetter, wie wir es dieses Mal zu Genüge hatten, gibt es viel zu erleben.

Meine große Begeisterung für die Hansestadt besteht weiterhin und ich würde in diesem Jahr auch jederzeit wieder hinfahren wenn sich nochmal eine Gelegenheit ergeben würde! Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Post vielleicht noch ein paar hilfreiche Tips geben und danke euch fürs Lesen!

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