Backe, Backe, Bohnen – Kuchen?!

Hallo ihr Lieben!
Die Herbst- und Wintersaison ist ebenso die Zeit der Leckereien: Kuchen, Kekse, Stollen…. wer da verzichtet ist selber Schuld. Allerdings spricht ja auch nichts gegen eine gesunde Alternative für etwas Süßes im Alltag. Ich für meinen Teil (als die geborene Snackerin schlechthin) brauche da nämlich immer etwas in der Tasche unterwegs oder daheim. Heute möchte ich euch 2 meiner aktuellen Lieblingsrezepte vorstellen, die man ganz ohne schlechtes Gewissen in den Alltag einbauen kann, allerdings mit einer auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftigen Zutat: Bohnen!!

Wirklich lange habe ich mich gegen das Backen mit Bohnen gestreubt, da konnte man mir noch so leckere Bilder von Kuchen und Gebäck zeigen. Ich war immer der Meinung: wenn, dann richtig backen! Vor ein paar Tage allerdings entschloss ich mich dem Ganzen eine Chance zu geben und bin seitdem im Fieber. Heute möchte ich euch also 2 Varianten vorstellen, einmal locker vanillig, die andere kräftig schokoladig!

  • Süßer Vanillekuchen aus weißen Bohnen

Ihr benötigt:

  • 1 Dose (240g) weiße Bohnen (bei mir von Bonduelle)
  • 30g Hafermehl (anderes Mehl geht auch)
  • 15g weiße Schokodrops (ich nehme die von Xucker)
  • 30g Apfelmus (ich nehme Apfel-Mango-Mark)
  • 1 Ei
  • 20g Vanille-Whey
  • Backpulver
  • Vanillearoma
  • Süße nach Belieben
  • Schuss (Pflanzen)Milch

Wascht die weißen Bohnen gut unter heißem Wasser ab und gebt sie anschließend mit einem Schuss Milch in eine Schüssel. Püriert die Masse am besten mit einem Pürierstab durch bis eine cremige und ebenmäßige Konsistenz entsteht. Gebt dann das Hafermehl (oder Mehl eurer Wahl), die Schokolade, das Apfelmus, das Ei, das Whey sowie das Backpulver dazu und püriert entweder nochmals durch oder vermengt alles sorgsam mit einem Löffel. Bei der Süße gebe ich ungerne Mengenangaben, das Vanille-Whey und das Fruchtmus süßen schon etwas, gebt dann einfach nach Geschmack die Süße eurer Wahl hinzu (Agavendicksaft, Honig, Süßstoff, Erythrit). Der Teig darf ruhig ziemlich süß sein, das geht später beim Backen zum Teil verloren.  Die Konsistenz sollte schön cremig sein, bei zähem Teig also ruhig noch einen Schuss Milch verwenden.IMG_4128

Alles in eine kleine, gefettete Form eurer Wahl geben und ca. 25-30 Minuten bei 190 Grad backen. Ihr könnt den Kuchen warm aber auch kalt essen, warm ist er außen knusprig und innen schön fluffig, nach einer Nacht im Kühlschrank immer noch sehr saftig!

Die Nährwerte für eine Auflaufform lauten wiefolgt:

  • 578kcal
  • 53,5g Kohlenhydrate
  • 43,3g Protein
  • 17g Fett IMG_4039

 

  • Schokoladiger Kuchen aus Kidneybohnen

Die etwas „schwerere“ Variante stellt der Schokokuchen mit Kidneybohnen und Kakao dar! Hierfür benötigt ihr: IMG_4120

  • 1 Dose Kidneybohnen (ca. 250g)
  • 100g Weizenvollkornmehl (oder jedes andere Mehl eurer Wahl)
  • 50g Datteln
  • ca. 50ml Hafermilch (oder jede andere Milch)
  • ca. 20g dunkler Backkakao (gerne auch mehr, je nach Geschmack)
  • 1 Ei
  • 30g Butter oder Kokosöl
  • 2 Esslöffel Chiasamen
  • ca. 20g Agavensirup oder Süße eurer Wahl
  • Vanillearoma
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz

Als erstes solltet ihr die 50g Datteln in etwas heißem Wasser einlegen, damit sie weicher werden. Wascht in der Zeit die Kidneybohnen gründlich unter viel heißem Wasser ab und gebt sie mit der Hafermilch und den Datteln (nicht das Wasser) in ein Gefäß zum Pürieren. Alles gründlich und fein pürieren und anschließend Mehl, Ei, Backkakao, Chiasamen und Süße nach Wahl unterheben. Das Kokosöl oder Butter schmelzen und dazugeben. Beim Backpulver reicht ein gestrichener Teelöffel und eine Prise Salz schadet auch nie. Auch hier sollte ein geschmeidiger Teig entstehen, der dann in einer gefetteten From ca. 25-30 Minuten bei 190 Grad backen sollte.

Frisch aus dem Ofen ist der Kuchen noch sehr fluffig und locker, lasst ihr ihn über Nacht im Kühlschrank ist er am nächsten Tag schön weich und matschig. Für mich die perfekte Wahl bei Süßhunger bzw. Kuchenlust. IMG_4135

Die Nährwerte lauten wiefolgt (ganzer Kuchen):

  • 1200kcal
  • 153g Kohlenhydrate
  • 44g Protein
  • 37g Fett

Je nach Hunger und Portionsgröße bekommt man 6-7 Stücke, macht dann jeweils (mit 6 Portionen berechnet):

  • 200kcal
  • 26g Kohlenhydrate
  • 7g Protein
  • 6g Fett

Soviel also zu meiner aktuellen Back-Obsession im Herbst, ich würde mich natürlich sehr freuen eure Meinungen zu hören, falls  ihr eines der Rezepte mal ausprobiert. Probiert ihr in der Küche auch gerne mal was aus oder bleibt ihr gerne klassisch?

Lieben Dank fürs Lesen und bis bald!

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