Außen knusprig, innen soft – Vollkornbrötchen mit Kartoffel & Karotte

Hallo zusammen,

egal ob zum Wochenendfrühstück oder zur Lunchpause am Mittag: gutes Brot und Brötchen sind meine treuen Begleiter, egal ob dick belegt als Sandwich oder einfach pur zum Salatteller! Neben meinen all-time-favorites von den Bäckereien meines Vertrauens zählt das folgende Rezept aktuell zu meinen absoluten Lieblingen. Eigentlich aus der Not heraus zustande gekommen, da wir Kartoffeln und Karotten im Überfluss gekauft hatten und wegwerfen ist uncool. Gesagt, getan, alles klein geraspelt und ab damit in den Brötchenteig!

Und  das Ergebnis? Außen kross und knackig (selbst Stunden nach dem backen)und innen schön soft und saftig!IMG_0388

Frisches, fluffiges Gebäck und die Portion Gemüse integriert, da kann man doch nicht meckern! Hier also das Rezept zu meinen kleinen Lieblingen:

Für 5-6 Brötchen (à ca. 100g Gewicht) benötigt ihr:

  • 100g Kartoffeln (Gewicht bezieht sich auf die rohe & geschälte Menge)
  • 120-150g Karotten (geschält)
  • 200g Vollkornmehl (bei mir Dinkelvollkorn)
  • 50g Weizenmehl (Dinkel geht aber auch)
  • 4,5g Trockenhefe (ca. 1/2 Päckchen)
  • eine Prise Rohrzucker oder andere Süße
  • 50-100ml lauwarme Milch
  • 60g Quark (10%)
  • Salz

An erster Stelle steht bei mir immer das Gemüse reiben, ist das geschafft kann’s nur besser werden. Anschließend gebt ihr euer Mehl in eine große Schüssel und formt in der Mitte eine kleine Aussparung. Die Trockenhefe wird in lauwarmer Milch (50-100ml) separat aufgelöst, gebt hier am besten eine Prise Zucker dazu, das soll das Aufgehen des Teiges durch die Hefe noch etwas verbessern.

Gebt euer Milch-Hefe-Gemisch in die Aussparung in der Schüssel und vermengt es mit ein wenig Mehl von den Seiten. Das noch flüssige Hefegemisch solltet ihr ca. 10 Minuten ruhen lassen. IMG_0365

Nach der ersten Gehzeit könnt ihr euer geraspeltes Gemüse, den Quark und ordentlich Salz zum Teig geben. Mengt alles einmal gut durch und knetet dann am besten bereits mit den Händen weiter. Wahrscheinlich müsst ihr noch etwas Flüssigkeit zum Teig geben, da nehme ich entweder Wasser oder noch etwas Milch. Schaut am besten einfach nach Gefühl wie sich der Teig beim Kneten entwickelt. Er sollte nicht mehr klebrig sein sondern schön geschmeidig und sich gut zu einer Kugel formen lassen. Falls ihr zu viel Flüssigkeit dazugegeben habt, einfach wieder etwas Mehl unterkneten.

Mehlt den Teig oberflächlich etwas ein und gebt ihn in eine mit Küchentuch abgedeckte Schüssel zum gehen. Ich empfehle da ca. 1 Stunde, wenn ihr Zeit habt gerne auch länger. Auf den unten folgenden Bildern könnt ihr den Teig direkt nach dem Kneten und nach ca. 2,5h Ruhezeit sehen.

Knetet die Masse nochmals ordentlich durch, durch das Gehen ist der Teig wieder etwas klebriger geworden also darf es auch nochmal etwas Mehl sein. Anschließend geht es auch schon ans Formen, bei 250g Mehl bekomme ich 5-6 Brötchen heraus, die dem Gewicht eines Bäckerbrötchens entsprechen bzw. sogar etwas schwerer sind.

Legt die Brötchen gut entfernt voneinander auf ein Backblech, schneidet sie oberflächlich ein und gebt, wenn ihr mögt, noch Toppings eurer Wahl obendrauf. Ich nehme da gerne eine Prise Meersalz und Sesam.

IMG_0368

Bei mir wandern die Teiglinge dann in den vorgeheizten Ofen bei ca. 170 Grad für ca. 25-30 Minuten. Je nach Ofen kann die Backzeit allerdings auch variieren, einfach mal anschneiden und nachschauen.

IMG_0370

Bisher konnte ich noch bei keinem Backen widerstehen eines der Brötchen direkt warm aus dem Ofen kommend zu essen.  Sie sind perfekt knusprig und durch die Gemüseraspeln nicht nur fluffig, sondern auch richtig saftig. Und das auch noch wenn ihr die Brötchen z.B. mittags backt aber erst abends esst.

Ich für meinen Teil habe definitiv ein neues Lieblingsrezept, man weiß was drin ist, kann sehr gut mit den Zutaten variieren und seien wir mal ehrlich: wenn man sowas selber fabriziert, ist man doch auch ein bisschen stolz auf sein Werk und fühlt sich für den Moment für den Chefkoch höchstpersönlich.IMG_0371

Zum Schluss noch die Nährwerte des Teiges gesamt:

  • 1052kcal
  • 192g Kohlenhydrate
  • 42g Protein
  • 9,1g Fett

und pro Brötchen (bei 5 Stück, können aber auch locker 6 geformt werden):

  • 210kcal
  • 38,4g Kohlenhydrate
  • 8,4g Protein
  • 1,8g Fett

Mehr gibt es eigentlich gar nicht zu sagen außer: ran an den Ofen! Wenn man einmal selber gebacken hat, dann haben es zumindest die 0815-Bäcker wirklich richtig schwer.

Ich friere mir gerne 2, 3 Stück ein und nehme sie dann in den darauffolgenden Tagen mit zur Arbeit, sie schmecken trotzdem fast noch wie frisch aus dem Ofen! IMG_0372

Ich hoffe das Rezept gefällt dem ein oder anderen von euch und wird vielleicht auch euer treuer Begleiter fürs Wochenendfrühstück und Co!

Bis dahin alles Liebe und bis zum nächsten Blogpost!

 

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